„Hoffentlich fragen sie mich nicht nach dem Grund für meinen Jobverlust.”
Diese Angst begleitet viele Menschen vor einem Bewerbungsgespräch. Selten ausgesprochen – meistens unbewusst, aber trotzdem wirksam.
Der Grund: Eine Trennung vom Job ist oft eine belastende Ausnahmesituation. Man hat keine Routine im Umgang damit und fühlt sich in der eigenen Wahrnehmung fast stigmatisiert – wie mit einem imaginären schwarzen Punkt.
Die Frage kommt. Garantiert.
Für jeden zukünftigen Arbeitgeber ist die Trennungsgeschichte relevant – und wird entsprechend genau hinterfragt.
Wer Angst vor dieser Frage hat, vermeidet meist auch die Vorbereitung darauf. Verständlich, aber ungünstig: Genau das erhöht im Gespräch den Stress.
Mein Tipp aus dem Coaching:
Vermeide Details. Sprich nicht über andere Personen. Bleib auf einer abstrakteren Ebene.
Statt: „Mein Chef hat mich nicht mehr in Entscheidungen eingebunden.”
Besser: „Nach X Jahren haben sich unsere Vorstellungen von Zusammenarbeit auseinanderentwickelt.”
Und dann der wichtigste Move: Weg von der Vergangenheit, hin zur Zukunft.
„Deshalb suche ich jetzt eine Position, in der ich meine Ideen wieder voll einbringen kann.”
So bleibst du in deiner Power und führst das Gespräch, statt dich von ihm treiben zu lassen.
Wie bereitest du dich auf diese Frage vor? Schreib’s in die Kommentare bzw. schreib mir gerne eine Nachricht!