Am 21. September ist internationaler Tag des Friedens. Ich nehme das zum Anlass, um mal wieder daran zu erinnern, dass es nicht gut steht um den Frieden auf der Welt. Aber wir können etwas machen!
In der Yoga-Stunde an der ich gerne teilnehme, singen wir am Ende oft ein Friedensmantra und „Ohm Shanti, shanti, shanti“. Das ist ein schöner Moment, in dem wir dem Frieden gedenken. „Mögen alle Wesen in Frieden und Freiheit sein“
Wenn es um den Frieden geht, reden wir aber oft über den Krieg. Wir denken also eher daran, was verhindert, dass Frieden für alle auf der Welt existiert. Wir reden viel über verrückte, egozentrische, skrupellose Machthaber*) , korrupte Regierungen, politische und wirtschaftliche Systeme, die am Krieg und am Leid der Menschen und Tiere unfassliche Vermögen verdienen.
Wir reden aber nicht so oft über den Frieden. Manchmal fürchte ich, wir alle haben den Glauben an den Frieden zu einem weiten Teil schon verloren.
Heute möchte ich daran erinnern, dass der Frieden in unseren Herzen beginnt. Friedliche Gedanken zu stärken, die eigene Sprache zu mäßigen, mit sich selbst liebevolle(re) innere Monologe zu führen.
Sei mal selbstkritisch, ob du jede kritische Bemerkung äußern musst. Ob der Streit in der Familie oder Nachbarschaft wirklich wichtig ist. Ob du manchmal 5 grade sein lassen kann. Ob du dich versöhnen kannst.
All das hilft, mit dir selbst und mit anderen friedlicher umzugehen.
Neben friedlichen Gedanken, Mantren singen, Lieder hören und Poesie lesen, gibt es noch viele andere Möglichkeiten, den Frieden auf der Welt zu stärken. Wir können verzeihen lernen, Achtsamkeit praktizieren und meditieren.
METTA ist eine Friedensmeditation, die ich besonders gerne mag und oft empfehle. (Den Text stelle ich sehr gerne hier am Ende dieses Blog-Textes zur Verfügung. und hier ist auch eine Anleitung zum Hören https://leben-mit-hirn.de/Metta_2026.mp3)
Vielleicht lässt du dich hier von mir inspirieren und magst du dir überlegen, wie auch du mehr Frieden in dein Leben und in deine Welt bringst.
Übrigens: wir können jeden Tag zum Tag des Friedens machen!
*) übrigens absichtlich nicht gegendert! Mir fällt keine zeitgenössische weibliche Tyrannin ein.
METTA Meditation:
Denke an einen Menschen, den du liebst, lass die Liebe in dir aufsteigen
1. Mögest du glücklich sein
2. Mögest du gesund sein
3. Mögest du die Wellen deines Lebens reiten – was immer das bedeutet
4. Mögest du in Frieden sein, was immer dir das Leben anbietet
Achte darauf, wo in dir das Gefühl stärker ist, intensiver wird, erinnere dich an eine Situation, bleib innerlich verbunden mit diesem Gefühl der Liebe, empfinde das Gefühl der Liebe für dich selbst.
Sag dir selbst:
1. Möge ich glücklich sein
2. Möge ich gesund sein
3. Möge ich die Wellen meines Lebens reiten, was immer das bedeutet
4. Möge ich in Frieden sein ,was immer mir das Leben anbietet
Bleib verbunden mit dem Gefühl der Liebe für dich selbst
Denke an einen guten Freund/Freundin
1. Mögest du glücklich sein
2. Mögest du gesund sein
3. Mögest du die Wellen deines Lebens reiten – was immer das bedeutet
4. Mögest du in Frieden sein, was immer dir das Leben anbietet
Fühle das alles in dir
Denke an eine neutrale Person, Nachbarin, ….
1. Mögest du glücklich sein
2. Mögest du gesund sein
3. Mögest du die Wellen deines Lebens reiten – was immer das bedeutet
4. Mögest du in Frieden sein, was immer dir das Leben anbietet
Denke an einen Menschen, mit dem es schwierig ist, bleib in dem Gefühl der Liebe, denke an diesen Menschen:
1. Mögest du glücklich sein
2. Mögest du gesund sein
3. Mögest du die Wellen deines Lebens reiten – was immer das bedeutet
4. Mögest du in Frieden sein, was immer dir das Leben anbietet
Denke nochmals an einen Menschen, den du liebst, den selben vom Anfang oder einen anderen
1. Mögest du glücklich sein
2. Mögest du gesund sein
3. Mögest du die Wellen deines Lebens reiten – was immer das bedeutet
4. Mögest du in Frieden sein, was immer dir das Leben anbietet
Lass das Gefühl noch intensiver werden in dir, soweit wie es gut ist
Wo nimmst du es im Körper wahr?
Nimm wahr, wie schwer es ist, nicht zu lächeln……
